Der Montessori-Verlag Herder

18. September 2009

Gerade wenn man sich tiefer mit der Methodik der von Maria Montessori angewandten Pädagogik beschäftigen will, dann landet man ganz schnell bei einem Stapel Bücher. Gerade habe ich mein Bücherregal mal durchgesehen und festgestellt, das der überwiegenden Anteil der Montessori Fachbücher aus dem Herder Verlag stammen. Mal sehen, ob ich da bald mal einen Vielkäuferrabatt bekomme :-D

Maria Montessori und das Datum

29. Januar 2009

Montessori HolzkalenderBesonders Datum und Uhrzeit stellen für viele Kinder ein Problem dar. Gerade weil sich Kalender und Uhr nicht nach dem Dezimalsystem richten und besonders der Kalender Unregelmäßigkeiten aufzeigt.

In den meisten Montessori-Einrichtungen wird dafür ein Holzkalender bzw. Dauerkalender verwendet. So kann im wechselnden Dienst von jedem Kind das Datum weitergestellt werden. Damit erlernen sie langsam und sicher den Kalender kennen.

Das Montessori Material

3. September 2008

Das Montessori Material ist wohl eines der grundlegendsten Kennzeichen der Montessori-Pädagogik. Montessori entwickelte es auf der Basis der, von den französischen Ärzten Itard und Séguin erarbeiteten Hilfsmitteln zur Förderung behinderter Kinder.

Das Material dient in erster Linie dazu, Kinder in der so genannten vorbereiteten Umgebung zum selbstständigen lernen anzuregen und zu spontanen Aktivitäten zu motivieren. Hierfür stehen Sinnesmaterial, Sprachmaterial, Mathematisches Material, Kosmisches Material und Übungen des praktischen Lebens zur Verfügung.

Das Material eignet sich dabei besonders gut dazu, Wissen auf praktische Weise zu vermitteln und durch eigenes Erleben und Erproben Sachverhalte verständlich aufzunehmen. Das Material hat so großen Aufforderungscharakter und fördert die Aktivität des Kindes. So lernt es erstes Wahrnehmen und motorische Fertigkeiten bis hin zum Lesen und Schreiben, sowie Grundlagen der Mathematik, Biologie und Geographie.

Das von Maria Montessori entwickelte Material ist sehr vielfältig, sodass ein breites Spektrum an Wissen vermittelt werden kann.

Mehr Infos zum Montessori-Material findet man unter www.montessorimaterial.de

Die vorbereitete Umgebung

25. August 2008

Die vorbereitete Umgebung ist eine wichtige Grundidee in der Montessoripädagogik. Sie soll es dem Kind ermöglichen, sich etwas vom Erwachsenen zu lösen und unabhängig zu werden. Sie muss im allgemeinem so beschaffen sein, dass sie die Selbstständigkeit des Kindes fördert. Eine wichtige Rolle spielt die eigene Aktivität zum Aufbau der Persönlichkeit, die so entwickelt werden soll. Die Umgebung ist daher klar gegliedert und für das Kind überschaubar.
Alles in der Umgebung, also auch die Gegenstände werden soweit für das Kind vorbereitet, dass es jede Tätigkeit selbst übernehmen kann.

So ist die Einrichtung z.B. ein Montessori Kindergarten auf die Proportionen des Kindes abgestimmt, sodass Stühle und Tische von den Kindern selbst getragen werden können.
Das Material steht frei bzw. befindet sich in Augenhöhe der Kinder im Regal.
Die vorbereitete Umgebung ist praktisch die Voraussetzung für die Freiarbeit. Kinder können sich also die Orte aussuchen, an denen sie arbeiten möchten.

Der andere Umgang mit dem Kind

9. August 2008

Ein wichtiger Kernpunkt der Montessori-Pädagogik ist der Umgang mit dem Kind. Während in der Regelschule der Lehrer vorwiegend im Frontalunterricht tätig ist, hat der der Lehrer in der Montessori-Schule andere Aufgaben. Er soll Hilfestellung für das einzelne Kind geben, Materialen erklären und bei Lösungswegen behilflich sein.

Maria Montessori hat großen Wert drauf gelegt, dass das Kind sich weitestgehend selbst um seine Arbeit kümmert. Denn die Selbstständigkeit ist einer der wichtigsten Grundlagen für das weitere Leben. Aus diesem Grund ist der Montessori Erzieher oder Lehrer eher Berater den Wissensvermittler.

Montessori und die Zahl 0

14. Juni 2008

Null ist eine für Kinder schwer begreifbare Zahl. Aus Sicht eines kleines Kindes kann es ja nicht sein, dass eine Zahl letztlich nichts darstellt. Wer wich informieren möchte, wie man mit dem Spindelkasten seinem Kind diese “Wunderzahl” näher bringt der wagt einen Blick auf www.spindelkasten.de. Die Ausführlichste Abhandung zum Spindelkasten, die ich finden konnte.

Das kleine 1 x 1 bei Montessori

24. Mai 2008

Montessori PythagorasbrettFür das kleine 1 x 1 hat Maria Montessori das Pythagorasbrett entwickelt. Durch Auslegen von Zahlenplättchen lernen die Kinder das kleine Einmaleins verstehen. Ausführliches Infos gibts es bei Pythagorasbrett.de.

Mit der Drei Stufen Lektion zum Lernerfolg

5. April 2008

In der Montessori Didaktik werden spezielle Materialien eingesetzt, die von Maria Montessori entwickelt wurden. Die Darbietung erfolgt in Form einer drei Stufen Lektion. Das heißt also, dass mithilfe der so genannten “Drei-Stufen-Lektion” alle neuen Begriffe eingeführt werden.

1. Assoziation
Phase der Benennung
Der Erzieher führt vor, wie mit dem Material gearbeitet wird. Dabei geht er genau so vor, wie das Kind später mit dem Material arbeiten soll und benennt die Materialien entsprechend.
z.B. beim Perlenmaterial
Das ist die rote Einerperle.

2. Reproduktion
Phase der Festigung
Der Erzieher prüft, ob das Kind sich die unter Stufe eins erklärten Begriffe gemerkt hat und auf das Montessorimaterial deuten kann.
z.B. beim Perlenmaterial
Wo ist die rote Einerperle?

3. Abstraktion
Phase der Kontrolle
Der Erzieher zeigt ein Material, bzw. einen Material-Teil und fragt nach dessen Bezeichnung.
z.B. beim Perlenmaterial
Was ist das? (zeigt die rote Einerperle)

Die Drei Stufen Lektion ist also eine optimale Form des Erlernens neuer Sachverhalte. Vor allem auch in der Mathematik kommt dieser Drei Stufen Lektion große methodische Bedeutung zu.

Montessori Schreibfehler

17. Februar 2008

Auf Montessori-Kelkheim.de gibt es eine lustige Sammlung von Montessori Schreibfehlern. Ja, die italienischen Namen haben es in sich. Da wird aus Montessori schon mal Montessouri. Das ist doch mal was für die Kurzweile im Pädagogen-Alltag. ;-)

Entwicklung der Montessori Methode

4. Dezember 2007

Die Montessori Methode wurde von Maria Montessori um 1900 entwickelt. Als erste weibliche Ärztin Italiens, war Maria Montessori bei ihren männlichen Kollegen nicht gerade beliebt und bekam somit auch eine, zum damailgen Zeitpunkt, wenig angesehene Aufgabe: sie sollte die “Idioten” und “unerziehbare Kinder” in Rom ausbilden.

Bei ihrer Tätigkeit mit behinderten Kindern entwickelte sie ihre Montessori Methode. Bereits 1906 eröffnete sie das erste Montessori Kinderhaus in Rom und übetrug ihre Methode auf Kinder ohne Einschränkungen. Wie sie erwartete lernten sowohl Kinder mit als auch ohne Einschränkungen schneller und leichter nach der von ihr entwickelten Methode.

Seit nun mehr als 100 Jahren hat die Montessori Methode einen Siegeszug quer über den Globus angetreten und es gibt kaum noch ein Land ohne Montessori Einrichtung.